Die Botschaft

Was für eine Botschaft vermitteln uns die Nahtod-Erlebnisse? Sehr vieles deutet darauf hin, dass es eine vom Körper unabhängige Seele gibt, und nach meiner Auffassung wird dies auch durch nachprüfbare Beobachtungen bewiesen. Wenn also die Teile  des Nahtod-Erlebnis, die sich auf eine Sicht aus dem Jenseits auf unsere Welt beziehen, wahr sind, so gehe ich eben davon aus, dass die anderen Teile, die sich auf die jenseitige Welt beziehen und für uns in keiner Weise nachprüfbar sind, eben auch einer Wirklichkeit entsprechen. Selbstverständlich kann und muss man nicht alles glauben, was angeblich aus dem Jenseits kommt. Wer nachprüfen will, kann nur die Berichte von Nahtoderfahrenen, Berichte von Medien (Personen, die von Kind auf die Seelen verstorbener Menschen wahrnehmen können oder manchmal auch Engel wahrnehmen können) und Berichte über andere Offenbarungen zusammentragen und vergleichen. Wo hier gemeinsame Aussagen bestehen, zumindest das kann man als wahr betrachten.

Für die Nahtoderfahrenen ist das Erlebnis des Jenseits ein ergreifender und tief einschneidender Wendepunkt. Aber das sind nur 4-5 % der Bevölkerung. Jedoch auch die übrigen Menschen werden, wenn sie sich damit beschäftigen, von dieser Botschaft „angesteckt“ und können einen ähnlichen Gewinn daraus ziehen.

Und hier mal die Botschaft frei von der Leber gesprochen

Wir sind nicht allein. Wir sind umgeben von einer unsichtbaren Welt. Lichtwesen (Engel) sehen uns, kennen uns, kümmern sich auch um uns, wenngleich wir das nicht bemerken. Unser Leben auf der Erde ist nur ein kleiner Abschnitt unseres Daseins. Wir haben eine lange und reichhaltige Vergangenheit bereits vor unserer Geburt. Unser Leben auf der Erde dient einer Aufgabe, die wir uns entweder selbst gestellt haben oder die in Zusammenarbeit mit geistigen Führern erarbeitet wurde. In jedem Fall haben wir diese Aufgabe gewollt. Ziel ist vor allem, uns weiterzuentwickeln, unsere seelischen Fähigkeiten, unsere Fähigkeit zur Liebe. Wir sind viel mehr als unser Körper. Wir sind eine Seele, also ein jenseitiges Wesen, mit einem sehr grossen und reichen Bewusstsein. Während wir auf der Erde leben, ist dieses Bewusstsein stark eingeschränkt. Wir erinnern uns weder an die Wesen, die wir im Jenseits kennen, noch an unsere früheren Leben. Warum ist das so? Unser irdisches Bewusstsein konzentriert sich ganz auf diese dreidimensionale Erde. Wir leben in einer Welt mit einem strengen Zeitablauf, mit anscheinend direkten Zusammenhängen von Ursache und Wirkung. Wir sind an einen Platz gestellt, von dem wir uns nur mit Mühe fortbewegen können. Wir sehen uns immer wieder neuen Herausforderungen gegenüber. Wir sind immer wieder gezwungen, uns für eine Handlung zu entscheiden. Diese Welt zwingt uns, Verantwortung zu übernehmen und verantwortlich zu handeln. Das sind die Eckpunkte, aus denen heraus wir uns weiterentwickeln können. Es ist vom Schöpfer dieser Welt so gewollt, dass wir auf diese Erde konzentriert sind und dass wir die weiteren Dimensionen, das Jenseits, die jenseitigen Wesen, die uns umgeben, gewöhnlicherweise nicht wahrnehmen. Das sind die ganz speziellen Bedingungen dieser Welt, die wir bisher als selbstverständlich hingenommen haben.

Und hier noch einige Details im einzelnen:

1. Der Tod ist nicht das Ende

Der Tod ist ein Übergang. Wenn der Körper stirbt, stirbt die Seele nicht zugleich, sie ist sogar nach vielen Berichten unsterblich. Zwar ist das Nahtod-Erlebnis kein wirklicher und abgeschlossener Tod. Aber die verstorbenen Verwandten und die geistigen Wesen sagen immer wieder zu den Nahtod-Erfahrenen, dass man sich bald (nach dem körperlichen Tod) wieder sieht.

Nichts von dem, was wir im Leben auf dieser Welt gelernt haben, geht verloren. Das betrifft vor allem das, was wir an Liebe zu Mitmenschen gelernt haben, sozusagen „soziale Kompetenz“.

So ist der Tod das Ende des Körpers, ein Abschied von Vertrautem auf dieser Welt, für die Angehörigen immer ein schmerzlicher Verlust. Er ist auch für den Betroffenen das Ende einer Entwicklungsphase. Aber er ist nicht das Ende von allem. Fast alle Nahtoderfahrenen haben keine Angst mehr vor dem Tod. Und wer sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und einige Berichte oder Bücher darüber liest, wird davon angesteckt und verliert ebenfalls die Angst vor dem Tod. Das bedeutet natürlich trotzdem Verantwortungsbewusstsein für das eigene Leben und das Leben anderer, es hat nichts mit Leichtsinn zu tun und nichts damit, sein Leben leichtfertig aufs Spiel setzen zu wollen.

2. Es gibt einen Gott

Kein Nahtoderfahrener zweifelt an der Existenz eines Gottes. Er hat ja die überirdische Liebe gespürt und das überirdische Licht gesehen. Theoretische Fragen, ob Gott eine Person oder eine Dreifaltigkeit oder ein allgegenwärtiges Prinzip ist oder ob er ausserhalb von uns ist oder ob wir alle letztendlich ein Teil von ihm sind, diese Fragen verschwinden bei solch einem Erlebnis, denn Gott ist für uns alle unbegreiflich. 1000 Seiten einer theologischen Abhandlung können nicht 1 Sekunde ersetzen, in der man Gott gefühlt hat.

Namen spielen für die Wesen im Jenseits keine Rolle. Und so ist es auch egal, ob man ihn Gott, Jahwe, Allah, Elohim, das Brahman, Vishnu, „Alles was ist“ oder sonst wie nennt. Von vielen Nahtoderfahrenen und von Menschen, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen, wird er oft „das Licht“ genannt.
Beispiele:
Christlich geprägte Vision von Gott  NDERF 961 Absatz 4 Satz 9
Der allumfassende Gott, Licht, Wesensquelle  NDERF 2140 Absatz 19-20
Der für uns nicht fassbare Gott  NDERF 3648  Absatz 19

3. Wir sind nicht allein

Fast jeder Nahtoderfahrene erfährt die enge Verbundenheit mit vielen anderen Wesen. Während unserem Leben auf Erden ist uns diese Verbundenheit nicht bewusst. So wie der Nahtoderfahrene bei seinem Lebensrückblick und bei seinem Weg in den Vorraum des Jenseits von einem oder mehreren Wesen begleitet wird, die ihn leiten und ihm in schwierigen Situationen helfen, so ist auch jede Seele während des Erdenlebens von einem Schutzengel oder Geistführer begleitet. Meist nehmen wir das nicht wahr, manchmal wundern wir uns über irgendwelche angeblichen Zufälle.
Beispiele:
Erlebnis eines Schutzengels und Lehrers. Siehe NDERF 7210 Absatz 21
2 Schutzengel als Begleiter NDERF 961 Absatz 2
Besonderer Freund oder Schutzengel NDERF 622 Absatz 10

4. Das Gericht sind wir

Sehr oft enthält das NTE einen Rückblick auf das eigene Leben. Dieser Rückblick ist sehr detailliert, man erlebt nicht nur das, was man getan und gesagt hat, sondern sogar das, was man gedacht hat. Und man erlebt jetzt immer beide Seiten, das, was man einem anderen (an Gutem oder Bösem) zugefügt hat, und das, wie der andere das freudig oder leidend erlebt hat. Man sieht also sehr plastisch seine Fehler und fühlt ihre Wirkung. K. Ring beschreibt in seinem Buch „Im Angesicht des Lichts“ einen Mann, der vor Jahren jemanden zusammengeschlagen hat und dann während seines NTE jeden einzelnen Faustschlag gefühlt hat, als ob er ihn selbst erhalten hätte. Das kann für manche Menschen so bedrückend sein, dass sie es nicht aushalten und von einem Lichtwesen getröstet und emotional wieder aufgebaut werden müssen, es ist schlimmer als die Hölle. Das Lichtswesen, das meist dabei ist, verurteilt den Menschen nicht, sondern beschwichtigt ihn eher. Jeder urteilt selbst über sein Leben, es bedarf keines weiteren Gerichtes. Das kann die Hölle sein, vielleicht ist das sogar die eigentliche Hölle.

Und alleine der Gedanke, dass wir alle einst diesen Lebensrückblick machen werden, hat eine starke erzieherische Wirkung auf unser Denken und unsere Handlungen. Wahrscheinlich mehr als die Angst vor dem in vielen Religionen gepredigten strengen „Letzten Gericht“.

Das Jenseits – der Himmel – hat mehrere Stufen, nach manchen Überlieferungen sieben, vielleicht auch mehr, vielleicht gibt es auch keine ganz klare Unterteilung. Aber man muss innerlich bereit sein, muss einen bestimmten Grad von Liebesfähigkeit entwickelt haben, um in eine bestimmte Himmelsstufe hineinzukommen. Es  ist nicht alles „frei zugänglich“.

Beispiel: verschiedene Himmel  NDERF 7210 Absatz 22

5. Das Leben hat einen Sinn

Wir hören in vielen NTE-Berichten, dass unser Leben einen oder mehrere bestimmte Zwecke erfüllen soll. Diese Zwecke können darin bestehen, aus  unseren Fehlern zu lernen, mehr Liebesfähigkeit zu erreichen, anderen zu helfen, bestimmte Seelen als Kinder gross zu ziehen und vieles andere. Das Leben, seine Länge und sein Verlauf wird im Jenseits vor der Geburt von uns selbst und von unserem Schutzengel geplant. Sobald wir geboren sind, vergessen wir den Plan und dass wir davor im Jenseits selbst bei der Erstellung des Plans beteiligt waren. Das Vergessen scheint ein notwendiges Grundprinzip zu sein. Manche Menschen haben eine gewisse „Ahnung“ davon, was sie im Leben noch erwartet. Es gibt geplante Lebensstationen, es gibt aber keinen Zwang. Es gibt sehr viel Freiraum, sich zu entfalten. Der Respekt vor dem freien Willen des Menschen spielt im Jenseits eine sehr wichtige Rolle.

Beispiele:
Geplante Lebenswege  NDERF 7961 Abs.7+8
Harmonisches Zusammenwirken mehrerer Lebenswege . NDERF 3625 Absatz 5, Satz 8-10
Geplante Lebens-Stationen mit Raum für freien Willen NDERF 3697 Absatz 5 Satz 1-5
Wahl des Lebensplanes, Hauptzwecke der Liebe  NDERF 3649 Text am Schluss zu der Frage betreffend „unser irdisches Leben“

6. Wir leben mehrmals (Reinkarnation)

Während wir in unserem Erdenleben nur einen Überblick höchstens von der Geburt bis zum Tod haben, haben wir im Jenseits oder oft bei einer NTE einen Blick über mehrere Leben auf der Erde, über mehrere Lebensphasen im Jenseits zwischen den Erdenleben und wohl auch über Entwicklungsphasen in verschiedenen Teilwelten des Jenseits.

Beispiele:

Engel, die bei einer Reinkarnation helfen NDERF 2038 Absatz 11
Wahlmöglichkeit für eine Reinkarnation NDERF 3735 Absatz 30-32
Erdenleben als Schule  NDERF 3637 Absatz 1 Satz 11
Koppelung aller Erdenerfahrungen NDERF 3637 Fragen NTE-Elemente / „Erlebten Sie Szenen aus Ihrer Vergangenheit?“

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